Öffnungszeiten

Mo. - Fr.9.30 - 18.30 Uhr
Samstags9.30 - 18.00 Uhr

Adresse / Anfahrt

Lange Straße 62
26122 Oldenburg
Anfahrtsskizze


Öffnungszeiten & Anfahrt

Onken - Gestern und Heute

Unser Unternehmen wurde 1869 als Geschäft für Kontorbedarf, Tüten und Papier gegründet. Mit dem Fortschritt der Technik wurde das Sortiment dann erweitert.

Firmengründer Johann Onken 1840 - 1926

Lange Straße 36

Am 13. Mai 1869 gründete Johann Onken am Markt 3 in Oldenburg ein Geschäft für Kontorbedarf, für Tüten und Papier "en gros",  das heutige Fachgeschäft "Papier Onken". Zu dieser Zeit wurden die Schreibtische noch von Federkiel und Tintenfass beherrscht. Damals wurde das Oldenburger Land, besonders das Jeverland, regelmäßig mit Tüten und Papier per Hochrad und Bahn von der Firma Onken bereist, hieraus entstand der Name "Tüt-Onken".

Im Jahr 1888 verlegte Johann Onken sein wachsendes Unternehmen in das Haus Lange Straße 45.

Durch den Fortschritt der Technik wurde das Sortiment umgestellt und ständig erweitert, z. B. auf dem Gebiet der Füllhalter, Schreib- und Rechenmaschinen. Aus diesem Grund wechselte die Firma Onken den Standort 1904 in die Lange-Straße 36, Ecke Schüttingstraße.

Heinrich Onken

Johann Onkens Sohn Heinrich trat im Jahre 1912 in die Firma ein und spezialisierte sich mehr und mehr auf Füllhalter, Schreibmaschinen und Bürobedarf. Die ersten Patente für Füllhalter waren bereits im Jahre 1878 erteilt worden. Sein besonderer Einsatz für Füllhalter und die Einrichtung einer eigenen Werkstatt zur Reparatur von Schreibgeräten führten zu dem Zusatz "Das Haus der Füllhalter".

Heinrich Onken wurde zu einer stadtbekannten Persönlichkeit, nicht nur als Geschäftsmann, sondern auch als Sportler. Er zählte um 1910 zu den besten Oldenburger Schwimmern. Beim zweimaligen Durchqueren des Bad Zwischenahner Meeres erzielte er den 1. Preis. Nach seinem frühen Tod im Jahre 1941 mit erst 56 Jahren führte seine Ehefrau Ella Onken alleine das Familienunternehmen bis 1945 weiter.

Nach Kriegsende übernahmen die Söhne Karl-Heinz und Günther Onken das Unternehmen.

Karl-Heinz Onken wurde 1924 geboren und lernte bei der Firma Focken in Wilhelmshaven den Beruf des Einzelhandelskaufmanns. Günter Onken wurde 4 Jahre später geboren und erwarb seinen Einzelhandelskaufmann in Hannover. Karl-Heinz Onken erfand das Unternehmensleitbild "Onken hat vieles, manches hat nur Onken". Dieses ist aufgrund der 30.000 bis 40.000 Artikel, die heute ständig am Lager sind und Waren umfasst, die es nicht überall gibt, immer noch aktuell. Die beiden Brüder eröffneten im Jahr 1949 ein Zweiggeschäft in der Lange-Straße 64, um die Verkaufs- und Lagerfläche zu vergrößern. Hier wurden Büromöbel, Schreibmaschinen und alles für die Büro-Organisation verkauft.  

Günther und Karl-Heinz Onken vor dem Haus Lange Straße 64 um 1952

Aufgrund der positiven Entwicklung der Geschäfte erwarben sie im Jahr 1959 das jetzige Geschäftshaus in der Lange-Straße 62. Dieses Haus und der von Helga Onken (Ehefrau von Karl-Heinz Onken) entworfene Schriftzug "Onken" in Verbindung mit der Füllhalterfeder stellen die heutigen Erkennungsmerkmale der Firma Onken dar. Die Tochter des Ehepaares Helga und Karl-Heinz Onken, Iris Onken, trat 1974 in das Unternehmen ein und schloss dort ihre Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau ab. Ihr Zwillingsbruder Onno Onken, der seine Lehre zum Einzelhandelskaufmann bei der Firma Göbelhoff in Hannover und bei Dörrbecker in Bremen absolvierte, trat 1975 ebenfalls in den Familienbetrieb ein. Die Zwillingsgeschwister Iris und Onno Onken haben ab 1996 gemeinsam mit ihrem Vater die Unternehmensleitung übernommen.

Im Jahr 2002 beendete die Tochter von Iris Onken-Ahrens, Annette Duvenhorst (geborene Ahrens) ihre Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau. 2006 schloss sie ihr Studium zur Diplomkauffrau ab und trat mit in die Geschäftsführung des Familienbetriebes ein. Im Jahr 2009 wurde das Geschäftshaus anlässlich des 140-jährigen Jubiläums renoviert und umgebaut.  

Danken möchten wir unseren gut ausgebildeten und stets motivierten Mitarbeitern, die durch ihr großes Interesse an der täglichen Arbeit, die rege Beteiligung am Wareneinkauf sowie die weitgehende Mitbestimmung in vielen Fragen einen großen Teil zur Firmengeschichte beigetragen haben.